ADRK
Allgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub e.V.

Der ZAS informiert: Wurfabnahmen Anfang 2021

0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertung 0.00 (0 Stimmen)

Wurfabnahmen zu Beginn des Jahres 2021

Der ZAS informiert:

An alle LG-Zuchtwarte und Zuchtwarte

von ZAS und HZW wurde beschlossen, wegen der durch Corona bedingten Kontaktbeschränkungen bis auf Widerruf weiterhin auf die Durchführung von Wurferstabnahmen zu verzichten und im Übrigen den Empfehlungen des VDH zu folgen:

  • Behördliche Vorgaben haben Vorrang und sind zu beachten.
  • Die derzeit erforderlichen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen sind einzuhalten und unnötige Kontakte zu vermeiden.
  • Alle zwingend notwendigen Maßnahmen sollten möglichst im Freien stattfinden.
  • Alle notwendigen Maßnahmen (Zuchtzulassungen, Wurfabnahmen etc.) sollten möglichst zeitlich verschoben werden, bis sich die Situation wieder normalisiert.

Für den ADRK bedeutet dies:

Züchter, die einen neugeborenen Wurf bei ihrem LG-Zuchtwart melden, sollen von diesem angewiesen werden, die Erstabnahmescheine fristgerecht direkt an die ADRK Geschäftsstelle zu senden.

Wurfendabnahmen müssen in jedem Fall durchgeführt werden. Dabei sind folgende Vorgehensweisen möglich:

  1. Normale Wurfendabnahme durch den Zuchtwart, wenn behördlich möglich und von Zuchtwart und Züchter akzeptiert.
  2. Wurfendabnahme durch einen Tierarzt, wenn von Züchter oder Zuchtwart gewünscht.
  3. Verschiebung der Endabnahme.

Sollte die Endabnahme durchgeführt werden, so ist auf ausreichende Schutzmaßnahmen zu achten (Maske, Handschuhe, Desinfektion, usw.). Die Endabnahme sollte möglichst im Freien stattfinden.


HZW P.D. Viehoff
ZAS P. Friedrich, E. Joseph

Der ZAS informiert: Zuchteinsatz junger Hündinnen ohne ZTP

0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertung 0.00 (0 Stimmen)

Zuchteinsatz junger Hündinnen ohne Ableistung einer ZTP

Zeitlich begrenzte Änderung der ADRK-Zuchtordnung wg. der Coronapandemie

Dieser Beitrag war vor ein paar Tagen bereits in ähnlicher Form veröffentlicht, musste aber wegen des Auftauchens formeller und rechtlicher Fragen kurzfristig zurückgenommen und etwas abgewandelt werden.

Liebe Züchterinnen und Züchter, liebe Mitglieder,

die Coronapandemie stellt unser Zucht- und Vereinsgeschehen vor große Herausforderungen. Es ru­hen alle Veranstaltungen im Zucht- und Leistungsbereich, und ein Ende der Veranstaltungssperre ist noch nicht in Sicht bzw. lässt sich nicht mit letzter Gewissheit voraussagen. Junge Hündinnen stehen mit erstmaligem Einsatz der ADRK-Zucht nicht zur Verfügung, da sie momentan keine Zuchttauglich­keitsprüfung (ZTP) ablegen können, obwohl sie trotz Eignung und bereits erfolgtem Training dazu in der Lage wären. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wurde die Zuchtordnung vom Zuchtausschuss (ZAS) in Zusammenarbeit mit dem Vorstand, zeitlich begrenzt, angepasst.

Diese Regelung richtet sich an die Züchter und damit Hündinnenbesitzer. Der einmalige Einsatz eines Rüden im Sinne dieser Regelung wäre nicht sinnvoll, zumal für betreffende Hündinnen eine Vielzahl von Rüden mit allen Zuchtvoraussetzungen zur Verfügung steht. Hündinnen hingegen können natur­gemäß seltener in der Zucht verwendet werden, weshalb hier die Auswirkungen der Pandemie gleich­sam schwerer wiegen.

Bei Vorliegen aller zu einer Teilnahme an einer ZTP notwendigen Voraussetzungen (ausgenom­men eine bestandene BH-Prüfung) kann eine Hündin, wenn sie das zuchtverwendungsfähige Alter erreicht und das Höchstalter für die Teilnahme an einer ZTP nicht überschritten hat, in der Zeit vom 15.01.2021 bis zum 30.06.2021 ohne erfolgreiche Teilnahme an einer ZTP des ADRK mit einer Sondergenehmigung in der Zucht des ADRK eingesetzt werden.

Mit einem formlosen Antrag über die Geschäftsstelle des ADRK beim ZAS kann die außerordentliche Zuchtzulassung für einen Wurf beantragt werden. Der Hauptzuchtwart ordnet dann eine Überprüfung der Hündin durch einen von ihm zugewiesenen ADRK-ZR/KM an. Die Überprüfung umfasst Identifikation durch Chip-Kontrolle, Zahnkontrolle, Rutenkontrolle, gegebenenfalls DNA-Entnahme, Vermessen und Beschreiben der Hündin sowie eine Wesensüberprüfung (Überprüfung des Sozialverhaltens) im Rahmen dieser Einzelüberprüfung. Wenn ein positives Ergebnis der Begutachtung vorliegt, wird die Belegerlaubnis ausgestellt und zugesandt. Die Belegerlaubnis ist für 3 Monate gültig.

Die außerordentliche Zuchtzulassung wird mit 50 € plus der evtl. anfallenden DNA-Gebühr von 35 € in Rechnung gestellt.

Die Welpen erhalten eine ADRK-Ahnentafel entsprechend den Zuchtklassen des ADRK.

Für die weitere Zuchtverwendung der Hündin ist dann erforderlich, dass sie eine reguläre ADRK-ZTP ablegt.

Bei einem Deckakt von einem schon zuchttauglichen Rüden ohne IGP-Prüfung und einer Hündin mit IGP-Prüfung können die Welpen aus der Zuchtklasse „Einfache Zucht“ in die entsprechende höhere Zuchtklasse eingetragen werden, wenn der Rüde innerhalb von neun Monaten nach der Endabnahme der Welpen eine IGP-Prüfung erfolgreich ablegt.

Die Kosten für die geänderte Ausfertigung des Abstammungsnachweises trägt der Züchter.

Diese Regelung gilt nur für Hündinnen, die im Wirkungsbereich des ADRK gezüchtet wurden und soll
gültig sein vom 15.01.2021 bis zum 30.06.2021.

HZW P.-D. Viehoff
ZAS P. Friedrich, E. Joseph

Jahreshauptversammlungen in den Landes- und Bezirksgruppen

0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertung 0.00 (0 Stimmen)

Jahreshauptversammlungen in den Landes- und Bezirksgruppen

Liebe Mitglieder,

derzeit stellt sich vermehrt die Frage, was mit den anstehenden Jahreshauptversammlungen geschehen soll, wenn, wie jetzt von der Politik beschlossen, zunächst bis Ende Januar 2021Treffen von mehreren Personen verboten sind und in manchen Bundesländern Bewohner von Landkreisen mit durchschnittlichen 7-Tage-Infektionszahlen von über 200 sich nur in einem Umkreis von 15 km bewegen dürfen.

Selbstverständlich können keine Versammlungen – zumindest mit persönlicher Anwesenheit – durchgeführt werden, wenn dies behördlich verboten ist. Daher besteht zum einen die Möglichkeit, den Versammlungstermin um einige Zeit zu verschieben. Es besteht immerhin die Hoffnung, dass die Infektionszahlen als Ergebnis der verschärften Maßnahmen und mit Einsetzen höherer Temperaturen – vielleicht auch mit dem Durchstarten der Impfung – deutlich zurückgehen werden und die Corona-Verordnungen der Bundesländer dann auch wieder Treffen mehrerer Personen zulassen, auch wenn sicher weiterhin Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten sein werden.

Die andere Möglichkeit besteht in der Durchführung der Versammlung als Videokonferenz (virtuelle Versammlung), was durch das Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie innerhalb des Gesetz(es) zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht ausdrücklich erlaubt ist.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass alle – aber auch nur die – berechtigten Personen (Mitglieder) Zugang zu den virtuellen Versammlungen haben und rechtssichere Abstimmungen möglich sind. Daher wird diese Möglichkeit wohl auch nur für kleinere Versammlungen in Frage kommen.
Sollten bis zum (späteren) Versammlungstermin dringende Entscheidungen anstehen, erlaubt das zitierte Gesetz auch die Abgabe der Stimme im schriftlichen (Brief, Fax, E-Mail) Verfahren, ohne dass dies in der Satzung ausdrücklich vorgesehen ist.
Es müssen jedoch alle stimmberechtigten Personen einbezogen sein und mindestens die Hälfte davon auch ihre Stimme abgeben, damit die Abstimmung gültig ist.

Vorstandswahlen müssen nicht vorgezogen werden, da die Gewählten auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zu ihrer Abberufung oder bis zur Bestellung von Nachfolgern im Amt bleiben, und die Kassenprüfung muss erst zur Versammlung erfolgt sein.

Der Vorstand

ADRK-Veranstaltungen im Dezember

0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Bewertung 0.00 (0 Stimmen)

ADRK-Veranstaltungen im Dezember

Nachdem die im November gültigen Bestimmungen zur Bewältigung der Corona-Situation durch die Konferenz der Ministerpräsidenten und Kanzlerin Merkel vom 25.11.2020 ab Dezember noch einmal verschärft wurden, besteht nun weiterhin die Situation, dass nicht in allen Bundesländern dieselben Regeln gelten.

So können sich in den einen Bundesländern höchsten fünf Personen aus zwei verschiedenen Haushal­ten treffen, in anderen sind bspw. „Veranstaltungen ohne Unterhaltungscharakter“ erlaubt, wenn unter freiem Himmel nicht mehr als 100 zeitgleich Anwesende oder in geschlossenen Räumen nicht mehr als 50 zeitgleich Anwesende gezählt werden. Je nachdem, welcher Kategorie Zucht- und Leistungsprüfun­gen von Hunden zugerechnet werden, wäre eine Durchführung damit möglich oder auch nicht.

Um vor allem im Zuchtzulassungsbereich nicht noch zusätzliche Hürden aufzubauen, beschloss der ADRK-Vorstand daher, dass es im Dezember keine allgemeine Fristschutzsperre für ADRK-Veran­staltungen geben wird.

Somit können Zucht- und Sportprüfungen stattfinden, wenn sie nach dem jeweiligen Länderrecht gestattet sind. Allerdings muss auf jeden Fall eine schriftliche Genehmigung der zuständigen Ord­nungsbehörde eingeholt werden, um eine erteilte Genehmigung notfalls auch nachweisen zu können. Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ein erteilter Fristschutz des ADRK in diesem Sinne keine Genehmigung darstellt und hier wertlos ist.

Alleiniger Verantwortlicher für eine ordnungsgemäße Durchführung ist die veranstaltende BG bzw. die in ihrem Namen handelnden Personen. Sie werden im Zweifelsfall von der Ordnungsbehörde zur Rechenschaft gezogen und müssen mit empfindlichen Strafen rechnen, wenn gegen behördliche Auf­lagen verstoßen wurde. Wichtig ist, dass auch Teilnehmer – und Besucher – der Veranstaltung an die Auflagen gebunden und bei Missachtung ebenfalls von Bußgeldern bedroht sind.

Falls Zweifel bei der Auslegung der Regel mit fünf Personen aus zwei Haushalten bestehen, so hilft vielleicht die Überlegung, dass schon mit einem Hundeführer, Helfer, Prüfungsleiter und Richter in der Regel vier Personen aus vier Haushalte zusammenkommen.

Selbstredend sind immer die inzwischen allseits bekannten Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten und ein Hygienekonzept zu erstellen und der Genehmigungsbehörde vorzulegen.

Sicherheitshalber sollte bei den vorgesehenen Richtern nachgefragt werden, ob sie unter den gegebe­nen Umständen bei ihrer Zusage bleiben, ein Widerruf ist ihnen freigestellt.

Wie gehabt, kann eine Veranstaltung jederzeit abgesagt oder verschoben werden. Bereits bezahlte Fristschutzgebühren werden auf den neuen Termin übertragen oder auch zurückbezahlt.

René Külzer
ADRK-Vorsitzender

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Webseiten und Produkte stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Mehr erfahren Akzeptieren