ADRK
Allgemeiner Deutscher Rottweiler-Klub e.V.

Allgemeine Informationen

Stellung

Der Allgemeine Deutsche Rottweiler-Klub (ADRK) e.V. ist ein bundesweit tätiger Verein mit Sitz in Minden/Westfalen und zurzeit der einzige die Rasse Rottweiler betreuende Verein in Deutschland, der vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) e.V anerkannt ist.

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ist die nationale kynologische Dachorganisation, in der alle anerkannten Hunde-Rasseclubs sowie einige weitere Hunde-Organisationen zusammengeschlossen sind.

Über den VDH ist der ADRK Mitglied bei der Fédération Cynologique Internationale (FCI) mit Sitz in Brüssel. Die FCI ist die internationale kynologische Dachorganisation mit Mitgliedsländern aus allen Erdteilen und stellt bestimmte Statuten auf, woran die Mitglieder gebunden sind.

Zweck

Die Satzung des Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klubs (ADRK) e.V. beschreibt den Vereinszweck folgendermaßen:

  • Festsetzung der Rassekennzeichen
  • Erhaltung, Festigung und Vertiefung der Eigenschaften des als Begleit-, Dienst- und Gebrauchshund anerkannten Rottweilers
  • Steigerung seiner charakterlichen und körperlichen Anlagen
  • Überwachung der Zucht und Ausbildung
  • Förderung der Verwendung des Rottweilers als Diensthund bei Behörden und im öffentlichen Dienst, als Blindenführhund und als Hilfshund in Not- und Katastrophenfällen
  • Förderung und Beratung der Mitglieder in Zucht-, Aufzucht- und Haltungsfragen
  • Beratung der Mitglieder in allen kynologischen Fragen
  • Hilfe bei Anschaffung und Abgabe von Rottweilern
  • Wecken des Interesses, insbesondere bei Jugendlichen, für den Rottweiler, dessen Zucht und vielseitige Verwendungsmöglichkeit
  • Festsetzung der Zuchtbestimmungen sowie der Richterordnung; Durchführung von Zuchttauglichkeitsprüfungen, Körungen und Leistungsprüfungen
  • Führung und Herausgabe des Zucht-, Kör- und Leistungsbuches
  • Förderung und Unterstützung von anerkannten Zuchtschauen und Leistungsprüfungen der Landes- und Bezirksgruppen
  • Förderung der sportlichen Betätigung und dadurch der körperlichen Ertüchtigung der Hundeführer durch planmäßige und systematische Ausbildung des Rottweilers zu den verschiedenen Verwendungszwecken
  • Durchführung von hundesportlichen Wettbewerben und Förderung der Kameradschaft im Sport
  • Förderung wissenschaftlicher Forschung auf dem Gebiet der Kynologie
  • Zusammenarbeit mit allen Anhängern und Interessengemeinschaften der Rasse in der ganzen Welt
  • Ausbildung und Ernennung von Zuchtrichtern, Körmeistern und Leistungsrichtern
  • Herausgabe der Rottweiler-Nachrichten, sowie werbender und informierender Schriften über den Rottweiler, dessen Zucht, Ausbildung und Verwendung

Das Wirkungsgebiet des ADRK ist die Bundesrepublik Deutschland. Daher sind alle Aktivitäten auf Deutschland beschränkt. Somit kann im Ausland weder eine ADRK-Zuchtstätte stehen noch eine ADRK-Leistungsprüfung durchgeführt werden.

Zucht

Da es bis heute kein Heimtierzuchtgesetz mit allgemein verbindlichen Regeln zur Zucht von Haustieren gibt, darf jeder Mensch zwei beliebige Hunde – ohne vorherige Gesundheits- und Wesensüberprüfung – miteinander verpaaren und das Ergebnis dieser Paarung als Züchter verkaufen. Ergebnis sind oft Hunde, die aussehen wie ein Rassehund, aber im Wesen, Charakter und der Gesundheit weit davon entfernt sind.

Im Allgemeinen Deutschen Rottweiler-Klub (ADRK) e.V. dürfen nur Hunde mit bekannter ADRK-Abstammung, der Ahnentafel, nach radiologischer Untersuchung der Hüft- und Ellbogengelenke sowie erfolgreich abgelegter Begleithunde- und Zuchttauglichkeitsprüfung zur Zucht eingesetzt werden.

  • Ziel
    • Zucht des sozialverträglichen Rottweilers mit breiten Einsatzmöglichkeiten
  • Methodik
    • Zuchtauslese
    • Zuchtausschluss
    • weltweit strengste Zuchtauswahl
    • Züchterkontrolle
  • Umsetzung
    • BH (Begleithundeprüfung)
    • VPG (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde)
    • ZTP (Zuchttauglichkeitsprüfung)
    • Körung
    • Ausstellungen
    • Züchterseminar mit Sachkundeprüfung und Zuchtstättenabnahme durch den Landesgruppenzuchtwart